Auflösungsabgabe Drucken

Für arbeitslosenversicherungspflichtige Dienstverhältnisse, die nach dem 31.12.2012 enden, ist bei deren Auflösung eine Auflösungsabgabe in Höhe von € 113,- zu entrichten (die Höhe wird jährlich angepasst). Bei folgenden Ausnahmen entfällt diese Auflösungsabgabe:

  • bei Lösung geringfügig beschäftigter Dienstverhältnisse (da diese ja nicht arbeitslosenversicherungspflichtig sind)
  • bei Auflösung im Probemonat
  • bei befristeten Dienstverhältnis, sofern die Befristung 6 Monate nicht übersteigt
  • bei Arbeitnehmerkündigung
  • bei vorzeitigem Austritt ohne wichtigen Grund
  • bei vorzeitigem Austritt aus gesundheitlichen Gründen
  • bei einvernehmlicher Auflösung nach vollendung des Regelpensionsalters mit Pensionsanspruch
  • bei einvernehmlicher Auflösung mit Ruhegeldanspruch
  • wenn ein Anspruch auf Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension besteht
  • bei der Auflösung von Lehrverhältnissen
  • bei der Auflösung verpflichtender Lehr- oder Berufspraktika
  • bei gerechtfertigter Entlassung
  • bei Tod des Arbeitnehmers
  • bei unmittelbarem Wechsel im Konzern (Unternehmen)
  • wenn die Beschäftigung aufgrund § 25 Insolvenzordnung beendet wird.