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Verpflichtung zur Belegerteilung bei Barzahlung ab 01.01.2016 PDF Drucken E-Mail

Unternehmer sind künftig verpflichtet, wenn Sie Leistungen gegen Barzahlung erbringen, einen dementsprechenden Beleg auszustellen. Diese Belegerteilungspflicht gilt grundsätzlich für alle Unternehmer, auch wenn sie keine elektronische Registrierkasse verwenden.
Eine Ausnahme von der Belegerteilungspflicht besteht für jene Unternehmer, bei denen die Losungsermittlung mittels Kassasturz erfolgt.

Begriff der Barzahlung:

Eine Barzahlung beinhaltet nicht nur die Typische Barzahlung, sondern auch Zahlungen mittels Kreditkarten, Bankomatkarten und Gutscheinen.

Begriff des Belegs:

Als Beleg gelten nicht nur Papierbelege, sondern auch elektronisch erstellte Belege!

Erforderliche Belegangaben:

  • Eindeutige Bezeichnung des Unternehmers, der die Lieferung oder sonstige Leistung erbringt.
  • Fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung des Geschäftsvorfalles einmalig vergeben wird.
  • Tag der Belegausstellung
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände bzw. die Art und den Umfang der sonstigen Leistungen
  • Betrag der Barzahlung

zusätzliche Angaben bei elektronischen Registrierkassen:

  • Kassenidentifikationsnummer
  • Datum und Uhrzeit der Belegerstellung
  • Betrag der Barzahlung, getrennt nach Steuersätzen
  • Inhalt des maschinenlesbaren QR-Codes