1erstberatung
Vorsteuererstattung in EU-Mitgliedsstaaten bis 30.9.2016 PDF Drucken E-Mail

Österreichische Unternehmer, die Vorsteuern des Jahres 2015 in EU-Mitgliedsstaaten geltend machen wollen, haben bis 30.9.2016 Zeit, ihre Anträge ausschließlich elektronisch über FinanzOnline einzureichen. Grundsätzlich ist die Übermittlung der jeweiligen Papierrechnung nicht mehr erforderlich. Ausnahme: Der Erstattungsmitgliedsstaat kann bei Rechnungen über € 1.000,- (bzw. Kraftstoffrechnungen über € 250,-) verlangen, dass zusammen mit dem Erstattungsantrag auf elektronischem Wege eine Kopie der Rechnung oder des Einfuhrdokuments übermittelt wird. Unterjährig gestellte Anträge müssen Vorsteuern von zumindest € 400,- umfassen. Bezieht sich ein Antrag auf ein ganzes Kalenderjahr bzw. auf den letzten Zeitraum eines Kalenderjahres, so müssen die Erstattungsbeiträge zumindest € 50,- betragen.

 
Handwerkerbonus ab 1. Juni 2016 PDF Drucken E-Mail

Der Handwerkerbonus, der bereits 2014 und 2015 gewährt wurde, erfährt nun eine Neuauflage.
Privatpersonen (sowohl Eigentümer als auch Mieter) können für ab dem 1. Juni 2016 von gewerbeberechtigten Handwerkern erbrachte Leistungen, die den eigenen Wohnbereich im Inland betreffen, eine Förderung in Höhe von 20% beantragen. Der Antrag kann ab 1. Juli 2016 bei den Bausparkassen eingereicht werden, die maximal förderbaren Kosten pro Jahr betragen netto € 3.000,-. Damit erhält jeder Förderungswerber bis zu € 600,- pro Jahr, was genau dem Umsatzsteuerbetrag entspricht. Der Fördertopf ist für 2016 mit 20 € Mio. limitiert. Bei entsprechendem Wirtschaftswachstum ist der gleiche Betrag auch für 2017 geplant.

 
Registrierkassenpflicht ist nicht verfassungswidrig - gilt aber frühestens ab 1. Mai 2016 PDF Drucken E-Mail

Überraschend schnell hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) den verfassungsmäßigen Bedenken gegen die Registrierkassenpflicht eine Absage erteilt. Er hat entschieden, dass die Registrierkassenpflicht nicht verfassungswidrig ist, da sie dazu geeignet ist, Manipulationsmöglichkeiten zu reduzieren und damit Steuerhinterziehung zu vermeiden.
Der VfGH ist jedoch zum Schluss gekommen, dass die Registrierkassenpflicht frühestens ab dem 1.Mai 2016 bestehen kann. Bei der Prüfung der Frage, ob die Umsatzgrenzen (Gesamtumsatz von € 15.000, davon mehr als € 7.500 Barumsätze) überschritten wurden, kann nämlich nicht auf die Umsätze des Jahres 2015 zurückgegriffen werden. Erst wenn die Umsätze des Jahres 2016 die oben erwähnten Umsatzgrenzen erreichen, besteht ab dem viertfolgenden Monat die Verpflichtung zur Verwendung einer Registrierkasse. Werden die Umsatzgrenzen bereits im Jänner 2016 überschritten, dann muss ab 1.5.2016 (bei quartalsweisem Voranmeldungszeitraum ab 1.7.2016) eine Registrierkasse eingesetzt werden.
Leider hat der VfGH auch bestätigt, dass es zulässig ist, Bankomat- und Kreditkartenumsätze den Barumsätzen gleich zu stellen.

 
Verpflichtende elektronische Zahlungen an das Finanzamt ab 1. April 2016 PDF Drucken E-Mail

Künftige Zahlungen an des Finanzamt müssen elektronisch erfolgen, wenn dies dem Abgabenpflichtigen zumutbar ist!
Diese Verordnung ist nun am 16.02.2016 veröffentlicht worden und ist erstmals auf Steuerzahlungen ab dem 1. April 2016 anzuwenden.

Die elektronische Überweisung ist einem Steuerpflichtigen zumutbar, wenn er

- das Electronic-Banking-System seiner Bank bereits zur Entrichtung von Abgaben oder für andere Zahlungen nutzt
UND
- über einen Internet-Anschluss verfügt.

Ist diese Voraussetzung erfüllt, dann müssen ab 1.April 2016 die Steuerzahlugnen wie folgt durchgeführt werden:

- im Wege der Funktion "Finanzamtszahlung", wenn das Electronic-Banking-System des Kreditinstituts eine solche Funktion beinhaltet
ODER
- im Wege des "eps"-Verfahrens ("e-payment standard"), das im System FinanzOnline zur Verfügung steht.
 
Wichtige Sozialversicherungswerte für 2016 PDF Drucken E-Mail

Höchstbeitragsgrundlage in € monatlich täglich
laufende Bezüge 4.860,00 162,00
freie DN ohne Sonderzahlungen 5.670,00  
Geringfügigkeitsgrenze 415,72 31,92

Die Beiträge für Angestellte und Arbeiter wurden angeglichen und betragen nun für die Dienstgeber 21,48% bzw. für die Dienstnehmer 18,12% der Beitragsgrundlage.
Die Auflösungsabgabe für 2016 beträgt € 121,00.

 
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