1erstberatung
Erhöhung der Umsatzsteuer auf 13% PDF Drucken E-Mail

Im Zuge der Steuerreform wurde ein neuer Steuersatzvon 13% eingeführt. Dieser ersetzt in vielen Fällen den bisher gültigen ermäßigten Steuersatz von 10% (bzw. 12%).

Ab 01.01.2016 gilt dieser zum Beispiel für:

  • Aufzucht, Mästen und Halten von Tieren
  • Anzucht von Pflanzen
  • Futtermittel und Saatgut
  • kulturelle Dienstleistungen bzw. Freizeitangebote
  • bestimmte Kunstgegenstände
  • Eintrittsberechtigungen zu sportlichen Veranstaltungen
  • Beförderung von Personen mit Luftverkehrsfahrzeugen

Bei folgenden Umsätzen wird die USt erst ab 01.05.2016 erhöht:

  • Vermietung von Grundstücken für Campingzwecke
  • Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen und die damit regelmäßig verbundenen Nebenleistungen.

Für Speisen bleibt der Steuersatz von 10%!

 
Vereinfachung von Arbeitszeitaufzeichnungen PDF Drucken E-Mail

Mit der Novelle des Arbeitszeitgesetzes gibt es nun 3 wesentliche Änderungen bei den Arbeitszeitaufzeichnungen:

  • Bei Mitarbeitern, die Arbeitszeit und -ort weitgehend selbst bestimmen können oder ihre Tätigkeit überwiegend in ihrer Wohnung ausüben, reichen Saldenaufzeichnungen (d.h. nicht Beginn, Ende und Ruhepausen sind aufzuzeichnen, sondern: Montag: 8 Stunden, Dienstag 9 Stunden, etc.; § 26 Abs 3 AZG).
  • Die Aufzeichnung von Ruhepausen konnte nur entfallen, wenn die Betriebsvereinbarung das vorsieht und die Ruhepause max. 30 Minuten dauert (§ 26 Abs 5 AZG).Ab 1.1.2015 kann sie auch in Betrieben ohne Betriebsrat nach entsprechender schriftlicher Einzelvereinbarung entfallen. Die Vorgabe von 30 Minuten entfällt.

  • Bei fixer Arbeitszeitaufteilung kann die Aufzeichnung ganz entfallen, nur Abweichungen sind festzuhalten (§ 26 Abs 5a AZG). Einmal im Monat sowie auf Verlangen gegenüber dem Arbeitsinspektor ist zu bestätigen, dass es keine Abweichung gab.

 

Der Arbeitnehmer bekommt dafür das Recht auf Übermittlung der Arbeitszeitaufzeichnung einmal pro Monat, wenn er das nachweislich verlangt (§ 26 Abs 8 AZG). Dieses Recht hatten Arbeitnehmer schon bisher, wenn auch nicht ausdrücklich. Ansprüche verfallen nicht, solange dem Arbeitnehmer die verlangte Übermittlung der Aufzeichnungen verwehrt wird (§ 26 Abs 9 AZG).

Weiters entfällt für Arbeitgeber die kleine Meldepflicht bezüglich Schichtarbeit und Kurzpausen gegenüber dem Arbeitsinspektor (§ 11 Abs 8 – 10 AZG).

 
Ungarn weitet Reverse Charge-System ab 1.1.2015 aus PDF Drucken E-Mail

Im Zuge der Betrugsbekämpfung im Bereich der Umsatzsteuer folgt nun auch Ungarn dem Vorbild anderer europäischer Länder und erweitert das nationale Reverse Charge System auf die Lieferung bestimmter Metallwaren. Dementsprechend müssen ab 1.1.2015 die Fakturen über Lieferungen von Metallen mit bestimmten Zolltarifnummern in Ungarn unter Anwendung des Reverse Charge-Verfahrens, ohne Umsatzsteuerausweis und mit einem entsprechenden Hinweis auf den Übergang der Steuerschuld auf den Leistungsempfänger, ausgestellt werden. (Übrigens: Der Normalsteuersatz in Ungarn beträgt 27%)

 
Neue Land- und Forstwirtschaftliche Pauschalierung tritt ab 2015 in Kraft PDF Drucken E-Mail

Grundsätzlich fallen nur mehr Betriebe mit einem Einheitswert von maximal € 130.000 in den Anwendungsbereich der Verordnung. Die neue Vollpauschalierung kann für Betriebe angewendet werden, deren Einheitswert € 75.000 (bisher 100.000) nicht übersteigt, deren selbst bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche max. 60 ha beträgt und deren Zahl der tatsächlich gehaltenen oder erzeugten Vieheinheiten max. 120 beträgt. Der Besteuerungssatz beträgt 42% (bisher 39%).
Für Intensivobstanlagen gilt eine gesonderte Teilpauschalierungsregelung.

 
Der neue Pendlerrechner - Update 2.0 PDF Drucken E-Mail

Die durchaus auf zum Teil heftige Kritik gestoßene erste Version des Pendlerrechner hat zu einer Überarbeitung geführt und ist in einer neuen Version seit 25.06.2014 als "Pendlerrechner 2.0" online geangen.

Alte Pendlerausdrucke gelten nur bis zum Ende des Jahres!
Jene Pendlerausdrucke mit einem Abfragedatum vor dem 25.06.2014, die bereits dem Arbeitgeber übergeben wurden, gelten nur mehr bis 31.12.2014. Danach gilt ausschließlichder Ausdruck, der nach dem 25.06.2014 abgefragt wurde.

 
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