1erstberatung
Selbstanzeigen werden ab 01.10.2014 teurer PDF Drucken E-Mail

Der Gesetzgeber zieht die Schreibe bei der finanzstrafrechtlichen Selbstanzeige fester. Durch die Finanzstraf-Novelle 2014 treten ab dem 01.10.2014 beachtliche Verschärfungen ein. Wer also gerade eine Selbsanzeige vorbereitet, sollte vor Tatentdeckung noch rasch handeln!

Der Strafzuschlag ist gestaffelt nach der Höhe des in der Selbstanzeige berechneten Abgabenmehrbetrages:

Strafzuschlag bei einem Abgabenmehrbetrag von
5% bis zu 33.000 €
10% bis zu 100.000 €
20% bis zu 250.000 €
30% mehr als 250.000 €

 
Der Pendlerrechner ist online PDF Drucken E-Mail

Seit 12.02.2014 steht der Online-Pendlerrechner des Finanzministeriums unter https://www.bmf.gv.at/pendlerrechner/ zur Verfügung! Auch der Pendler-Euro wird damit rechtsverbindlich ermittelt.

 
Neuerungen bei der Umsatzsteuer PDF Drucken E-Mail
  • In den monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen (UVA) entfallen ab 01.01.2014 die Angaben der Kennzahlen 027 (Vorsteuern betreffend KFZ) und 028 (Vorsteuern betreffend Gebäude)

  • Seit 01.01.2014 müssen Rechnungen an Bundesdienststellen ausschließlich elektronisch übermittelt werden. Dafür stehen zwei Übertragungswege zur Verfügung:

    • Unternehmensserviceportal (USP) des Bundes oder
    • Pan-European Public Procurement OnLine (PEPPOL) - Transport-Infrastruktur

  • Seit 01.01.2014 fallen Umsätze aus der Pensionshaltung von Pferden sowie die Vermietung von eigenen Pferden zu Reitzwecken nicht mehr unter die pauschale Durchschnittssatzbesteuerung für Land- und Forstwirte. Daher muss für diese Leistungen seit 01.01.2014  20% Umsatzsteuer in Rechnung gestellt und an das Finanzamt abgeführt werden.
 
Neuerungen bei der Pauschalierung von Land- und Forstwirtschaften PDF Drucken E-Mail

Die neue Verordnung über die Aufstellung von Durchschnittssätzen für die Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft (LuF-PauschVO 2015) tritt erst mit 01.01.2015 in Kraft!

 
Steuerliche Erleichterungen für Vereine PDF Drucken E-Mail

Im Rahmen der laufenden Richtlinienwartung 2013 sind folgende Punkte aus den Vereinsrichtlinien hervorzuheben:
- Die rückwirkend mit 1.1.2013 von € 7.300,- auf € 10.000,- angehobene Grenze für die Körperschaftssteuerpflicht für steuerpflichtige, erlaubte Tätigkeiten von gemeinnützigen Vereinen wurde eingearbeitet. Weiters können künftig bei allen Vereinsveranstaltungen pauschal 20% des Umsatzes als Betriebsausgaben für Eigenleistungen abgezogen werden.
- Die Abgrenzung zwischen großem Vereinsfest (begünstigungsschädlicher Geschäftsbetrieb) und kleinem Vereinsfest als entbehrlicher Hilfsbetrieb wurde präzisiert. Ein kleines Vereinsfest liegt vor, wenn das Fest ausschließlich von den Vereinsmitgliedern oder deren nahen Angehörigen durchgeführt wird. Auf die Anzahl der Vereinsfestbesucher ist nicht mehr abzustellen. Als kleines Vereinsfest gelten solche Veranstaltungen (z.B. Faschingsball oder Sommerfest) so lange, bis sie im Kalenderjahr insgesamt den Zeitraum von 48 Stunden nicht übersteigen.

 
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