Corona-Update 11.03.2021

11. März 2021

NPO-Unterstützungsfonds-Verlängerung:

NPO-Zuschuss für das 4. Quartal 2020 ab 5. März bis 15. Mai 2021 beantragbar. Neue Berechnungsgrundlage für direkt oder indirekt von behördlichen Schließungen betroffene gemeinnützige Vereine.

Finanzamts-Stundungen

Gestundete Abgabenrückstände werden automatisch bis 30.6.2021 (bisher 31.3.2021) verlängert. Antragstellung für COVID-19 Ratenzahlungsmodell von 10. – 30. Juni 2021.

Sozialversicherungs-Stundungen

Coronabedingte Beitragsrückstände werden automatisch bis 30.6.2021 (zuvor 31.3.2021) verlängert. Ratenantrag ab 1.6.2021 möglich.

NPO-Unterstützungsfond für Q4 2020

4. März 2021

Der NPO-Unterstützungsfonds wird um ein weiteres Quartal verlängert. Bis Ende 2020 konnten Anträge für das 2. und das 3. Quartal gestellt werden. Anträge für das 4. Quartal 2020 können Sie nun von 5. März 2021 bis 15. Mai 2021 über https://antrag.npo-fonds.at stellen. Gemeinnützige Vereine aus Branchen, die vom Lockdown besonders betroffen sind, wie z. B. Sport- oder Kulturvereine, weil sie behördlich geschlossen wurden, können zusätzlich zur bekannten Unterstützung aus dem NPO-Unterstützungsfonds einen sog. „Lockdown-Zuschuss“ beantragen.

Corona-Update 26.01.2021

26. Januar 2021

Information der ÖGK: Zahlungsinformation und Ratenansuchen

Das gesetzliche Zahlungsziel zur Reduzierung coronabedingter Beitragsrückstände mit 31.3.2021 rückt näher. Um eine frühzeitige Planung im Umgang mit ausständigen Beiträgen zu erleichtern, versendet die Österreichische Gesundheitskasse Anfang Februar eine Zahlungsinformation. Je nach finanzieller Leistungsfähigkeit können individuelle Ratenvereinbarungen getroffen werden.

Reminder: Antragsfrist für die Investitionsprämie (7 % bzw. 14 %) endet am 28.2.2021. Rasch noch zeitgerecht Anträge stellen.

Die Antragstellung läuft noch bis 28. Februar 2021. Förderungsfähig sind Unternehmer (iSd UGB) aller Branchen, die über einen Sitz und/oder eine Betriebsstätte in Österreich verfügen und rechtmäßig im eigenen Namen und auf eigene Rechnung betrieben werden – und zwar vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum Großunternehmen. Wesentliche Voraussetzung ist, dass „erste Maßnahmen“ (z.B. Bestellung, Auftragserteilung, Baubeginn) in der Zeit vom 1.8.2020 bis spätestens 28.2.2021 gesetzt werden. Diese Frist wird laut aws-Homepage bis 31.05.2021 verlängert. Der Antrag ist aber trotzdem bis 28.02.2021 zu stellen. Die Antragstellung erfolgt elektronisch bei der Austria Wirtschaftsservice (aws).

Was ist der neue Verlustersatz? Davon zu unterscheiden ist der Fixkostenzuschuss II.

Neben den bereits bestehenden Förderprogrammen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen und zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit heimischer Unternehmen wurde nun neben dem Lockdown-Umsatzersatz (für Nov und Dez 2020) und der Verlängerung des Fixkostenzuschusses (Fixkostenzuschuss II) ein sogenannter Verlustersatz eingerichtet. Der Verlustersatz ist – wenn man so will – eine Variante des Fixkostenzuschuss II, mit dem Unternehmen ein Teil ihrer Verluste in den gewählten Betrachtungszeiträumen (16.9.2020 – 30.6.2021) kompensiert werden soll. Beide Varianten (Fixkostenzuschuss II und Verlustersatz) können nicht kumuliert werden. Es ist daher vor Beantragung abzuwägen, welche Variante gewählt wird. Wurde bereits ein Fixkostenzuschuss II beantragt, kann allerdings vor Beantragung der 2. Tranche in den Verlustersatz gewechselt werden.

Ausfallsbonus als Ergänzung zum Fixkostenzuschuss II ab Jänner 2021. Geplante Antragstellung ab 16. Februar 2021.

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Pressekonferenz am 17. Jänner 2021 den Ausfallsbonus ab Jänner 2021 als neue Unterstützungsmaßnahme für Unternehmen angekündigt. Die bis dato bekannten Eckpunkte:
  • Der neue Ausfallsbonus wird ab einem Umsatzausfall ab 40 Prozent mit dem jeweiligen Monatsumsatz aus 2019 wirksam.
  • Die Ersatzrate beträgt 30 Prozent des Umsatzausfalles und setzt sich jeweils zur Hälfte zusammen aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss des Umsatzausfalls sowie aus einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss II.
  • Der Ausfallsbonus wird betroffenen Unternehmen ab Jänner 2021 als Ergänzung zum Fixkostenzuschuss II gewährt.
  • Die Antragstellung erfolgt über FinanzOnline jeweils ab 16. des Folgemonats, somit voraussichtlich erstmalig möglich ab 16. Februar 2021 für Jänner 2021.
  • Der Ausfallsbonus beträgt max. 60.000 Euro / Monat.

Corona-Update 20.12.2020

20. Dezember 2020

Umsatzersatzanträge für Dezember wurden bereits für alle betroffenen Klienten gestellt.
 
Investitionsprämienanträge werden wir im Jänner und Februar für/mit euch stellen. Bitte dazu mit uns Anfang Jänner Kontakt aufnehmen.
 
Fixkostenzuschuss II (FKZ 800): Hier gilt wie schon im Frühjahr 2020 wieder – wer die Liquidität hat, bis Mitte 2021 zu warten, kann dann den gesamten Zuschuss in einem Antrag ab 1. Juli 2021 beantragen. Für alle früher gestellten Anträge gilt: Es gibt nur Teilauszahlungen und es sind mehrere Anträge nötig, was mehr Arbeit bedeutet und natürlich mehr Kosten verursacht.
 

Corona-Update 24.11.2020

26. November 2020

Die Anträge auf Umsatzersatz für die direkt vom Lockdown betroffenen Firmen sind bis 15.12.2020 direkt in finanzonline zu stellen. Wir können diese Meldungen für euch erstellen, bitte meldet euch, wenn ihr dabei Unterstützung braucht.

Corona Update 09.11.2020 – Quarantänebescheide

9. November 2020

Liebe Klienten, sofern Sie einen Quarantänebescheid für sich als Unternehmer oder für einen Ihrer Dienstnehmer erhalten (haben), senden Sie uns diesen bitte weiter, damit wir die Kostenrückerstattung beantragen können!

Corona-Update 02.11.2020

2. November 2020

Er ist zurück, der Lockdown. Falls Ihr Betrieb ab 03.11. geschlossen bleiben muss, bitten wir Sie, nicht zu verzweifeln und auch nicht in Panik auszubrechen. Wir erwarten die aktuellen Vorgaben bzw. Hilfezusagen der Finanzverwaltung ebenso wie Sie. Nach endgültiger Bekanntgabe dieser, werden wir alle Betriebe, die durch den Lockdown zum Schliessung gezwungen wurden, aktiv kontaktieren!!

Budget für Investitionsprämie verdoppelt

8. Oktober 2020

Aufgrund der bereits zahlreich eingereichten Anträge auf COVID-19-Investitionsprämie ist das Budget zur Gewährung der Prämie durch einen Parlamentsbeschluss auf 2 Milliarden aufgestockt worden (BGBl. I Nr. 110/2020). Die aws hat informiert, die offenen Förderungsanträge unmittelbar zu bearbeiten und Förderungszusagen auszustellen.

Meldeverstöße – Ende der Übergangsphase

1. September 2020

Seit der Einführung der mBGM per 1.1.2019 sind ausschließlich Meldefristverstöße im Zusammenhang mit Anmeldungen geahndet worden. Sanktionen für verspätet oder nicht erstattete mBGM sowie Abmeldungen wurden ausgesetzt. Diese gesetzliche Übergangsphase endete per 31.8.2020! Ab September 2020 fallen für Meldefristverletzungen nunmehr Säumniszuschläge an. Die ab 1.9.2020 gültigen Regelungen im Überblick ...

Corona-Update 24.08.2020

24. August 2020

Investitionsprämie von 7 % bzw. 14 % – Anträge können vom 1.9.2020 - 28.2.2021 gestellt werden

Um die österreichische Wirtschaft in Folge der Corona-Krise zu unterstützen, soll mit der Investitionsprämie ein Anreiz für Unternehmensinvestitionen geschaffen werden und damit ein Beitrag zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung nach dem Lock-Down geleistet werden. Die Antragstellung für die nicht rückzahlbare Investitionsprämie ist bei der Austria Wirtschaftsservice (aws) in der Zeit vom 1.9.2020 – 28.2.2021 möglich. Wesentliche Voraussetzung ist, dass erste Maßnahmen (z.B.: Bestellung, Auftragserteilung, Baubeginn) für aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen in der Zeit vom 1.8.2020 – 28.2.2021 gesetzt wurden. Förderungsfähig sind Unternehmer (iSd UGB) aller Branchen, die über einen Sitz und/oder eine Betriebsstätte in Österreich verfügen und rechtmäßig im eigenen Namen und auf eigene Rechnung betrieben werden – und zwar vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum Großunternehmen. Auch Einnahmen-Ausgaben-Rechner und pauschalierte Unternehmen werden gefördert.

Investitionen im Bereich der „Gesundheit“ werden – ebenso wie im Bereich „Ökologisierung“ und „Digitalisierung“ – schwerpunktmäßig mit 14% der förderfähigen Investitionskosten gefördert. Nicht schwerpunktmäßig förderbare Investitionen werden mit 7% der förderfähigen Investitionskosten gefördert.

Im Bereich der „Ökologisierung“ werden Investitionen im Bereich Klimaschutz, Mobilitätsmanagement und Elektrofahrzeuge, Rohstoffmanagement, Energieeinsparung (Wasser, Wärme), Abfallwirtschaft sowie Gebäudesanierung gefördert.

Im Bereich der „Gesundheit“ werden Investitionen in Anlagen zur Entwicklung und Produktion von pharmazeutischen Produkten und in Anlagen zur Herstellung von Produkten, die in Pandemien von strategischer Bedeutung sind, gefördert.

Im Bereich der „Digitalisierung“ werden Investitionen in Hardware, Software und Technologien gefördert, die unter anderem eine Digitalisierung von Infrastrukturen, Geschäftsmodellen und Prozessen begünstigen. Die Einführung wie auch Verbesserung von IT- und Cybersecurity Maßnahmen, E-Commerce, Homeoffice-Möglichkeiten und mobiles Arbeiten sowie die Nutzung der digitalen Verwaltung fallen beispielsweise ebenfalls darunter.

Aufstockung des Lehrlingsbonus für Kleinst- und Kleinunternehmen für Lehrverhältnisse mit Start in der Zeit von 16.3. bis 31.10.2020 beantragen.

Um dem coronabedingt erwarteten Rückgang an Lehrstellen entgegenzuwirken, werden jene Unternehmen mit 2.000 Euro unterstützt, die zwischen 16. März und 31. Oktober 2020 Lehrlinge einstellen (siehe dazu unseren LBG-Fachbeitrag vom 24. Juni 2020 „Lehrlingsbonus für Unternehmen – Antragstellung ab 1. Juli 2020“).

Der Bonus pro betrieblichem Lehrling beträgt grundsätzlich 2.000 Euro. Für Kleinst- und Kleinunternehmen wurde der Bonus nunmehr aufgestockt. Kleinstunternehmen mit bis zu 9 Mitarbeiter/innen sowie unter 2 Millionen Euro Umsatz erhalten einen zusätzlichen Bonus in der Höhe von 1.000 Euro, insgesamt also EUR 3.000. Kleinunternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeiter/innen sowie maximal 10 Millionen Euro Umsatz erhalten einen zusätzlichen Bonus in der Höhe von 500 Euro, somit in Summe 2.500 Euro pro neuer Lehrstelle. Der Bonus wird in zwei Tranchen ausbezahlt und ist bei den Förderreferaten der Lehrlingsstellen oder elektronisch über das „lehre.fördern-Online-Service" (los.wko.at) zu stellen. Der Antrag muss spätestens drei Monate ab Erfüllung der Fördervoraussetzungen – das heißt ab dem Zeitpunkt des Ablaufs der dreimonatigen Probezeit – bei der Lehrlingsstelle eingelangt sein.

Finanzamt: Covid-bedingte Stundungen werden automatisch bis 15.1.2021 verlängert. Oder: Antrag auf begünstigte Ratenzahlung spätestens bis 1.10.2020

Finanz-Stundungen, die nach dem 15. März 2020 aufgrund von Covid-Betroffenheit bewilligt wurden und am 1. Oktober 2020 auslaufen, werden automatisch bis 15. Jänner 2021 verlängert. In diese Verlängerung werden auch alle Abgaben einbezogen, die noch bis zum 25. September 2020 auf dem Finanz-Abgabenkonto verbucht wurden. Zwischen 15. März 2020 und 15. Jänner 2021 werden keine (!) Stundungszinsen festgesetzt. Danach beträgt der Stundungszinssatz 2 % und wird schrittweise angehoben (alle zwei Monate Erhöhung um 0,5 %).

Begünstigte Ratenzahlung: Alternativ zur Finanz-Stundung kann ab sofort bis zum Ende der Stundungsfrist (längstens bis 1. Oktober 2020) ein Antrag auf eine begünstigte Ratenzahlung gestellt werden. In diesem Fall besteht zunächst ein Anspruch auf zwölf Monate Ratenzahlung. Wenn die Ratenzahlungen innerhalb dieser zwölf Monate pünktlich und vollständig geleistet werden, kann im Falle erheblicher Härte nochmals eine Ratenzahlung für weitere sechs Monate gewährt werden.

Wir halten Sie am Laufenden! Haben Sie weitere Fragen oder Anmerkungen?
Dann freuen wir uns, wenn Sie uns per Mail an office@stb-brandner.at kontaktieren.