1erstberatung
Wieder 10% Umsatzsteuer auf Beherbergungsleistungen PDF Drucken E-Mail

Ab 1. November 2018 wird der Umsatzsteuersatz für Beherbergungsleistungen wieder auf 10% gesenkt (in der Zeit zwischen 1.5.2016 und 31.10.2018: 13%). Ist der Preis für ein Frühstück im Beherbergungsentgelt enthalten, fallen dann dafür ebenfalls nur 10% Umsatzsteuer an. Dies hat Auswirkungen auf dern Pauschalbetrag für Nächtigungen iHv € 15,00. Von diesem Pauschalbetrag können ab 1. November 2018 nur mehr € 1,36 statt derzeit € 1,65 heraus gerechnet werden.

 
Arbeitszeitgesetz - Novelle PDF Drucken E-Mail

Die AZG-Novelle zum 1.9. 2018 wurde im Bundesrat beschlossen. Diese soll eine Ausdehnung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden und einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 60 Stunden (jeweils unter gewissen Einschränkungen bzw. Auflagen) ermöglichen.

Die entsprechende Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten!! 

 
Höherer EFZ-Zuschuss für Kleinunternehmen PDF Drucken E-Mail

Für Kleinunternehmen (im Jahresdurchschnitt maximal 10 Dienstnehmer) erhöht sich der Zuschuss der AUVA zur Entgeltfortzahlung von 50 % auf 75 % (zuzüglich Sonderzahlungsaufschlag). Die Erhöhung ist auf Krankenstände anwendbar, die ab 01.07.2018 beginnen.

Wie bisher gebührt der Zuschuss bei Unfall ab dem ersten Tag (sofern der unfallbedingte Krankenstand länger als drei Tage dauert) bzw. bei Krankheit erst ab dem 11. Tag.

 
Krankenstand NEU PDF Drucken E-Mail

Wie schon vor einigen Monaten schriftlich an unsere Klienten ergangen, hier nochmals kurz zur Erinnerung!

Die wesentlichen Neuerungen bei der Entgeltfortzahlung ab 01.07.2018 im Überblick:

• Angleichung der Krankenentgeltfortzahlung der Angestellten an die Arbeiterregelung des EFZG; kleine Unterschiede bleiben aber bestehen.
• Erhöhung der 100 % Entgeltfortzahlungsdauer für Angestellte und Arbeiter bereits nach dem ersten Dienstjahr statt nach dem fünften.
• Verdoppelung der Entgeltfortzahlungsdauer für Lehrlinge bei Krankheit/Freizeitunfall.
• Entgeltfortzahlungspflicht über Dienstverhältnis-Ende hinaus, wenn eine einvernehmliche Auflösung mit einem Angestellten oder Arbeiter während eines Krankenstandes oder „im Hinblick auf“ einen Krankenstand erfolgt.

Die beiden erstgenannten Punkte aus diesem „Angleichungspaket“ sind wohl die praktisch wichtigsten, weshalb diese nachfolgend noch einmal kurz zusammengefasst werden.
Systemwechsel bei den Angestellten

Für alle Arbeitsjahre, die ab 01.07.2018 zu laufen beginnen, kommt es zu einem Systemwechsel bei der Krankenentgeltfortzahlung der Angestellten:

Für „normale“ Krankenstände (Krankheit und Freizeitunfall) gilt das EFZ-Kontingent (6, 8, 10, 12 Wochen 100 % Fortzahlungsdauer je nach Dienstzeit, anschließend 4 Wochen 50 %) pro Arbeitsjahr (d.h. mit Erreichen eines neuen Arbeitsjahres lebt ein völlig neuer Entgeltfortzahlungsanspruch auf, und zwar auch im Falle eines laufenden Krankenstandes).

Für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten gilt hingegen ein eigener Anspruchstopf (100 % Fortzahlung für 8 Wochen, nach 15 Dienstjahren Erhöhung auf 10 Wochen) pro Anlassfall.

Diese Änderung gilt sowohl für Neueintritte, als auch für bestehende Dienstverhältnisse. Entscheidender Stichtag für den Beginn des Arbeitsjahres ist das Datum des (letzten) Eintritts als Angestellter.


Verlängerte EFZ-Dauer bereits nach dem 1. Dienstjahr

Sowohl für Angestellte als auch für Arbeiter kommt es – ebenfalls in Arbeitsjahren, die ab 01.07.2018 zu laufen beginnen – zu einer allgemeinen Besserstellung: Der Sprung von 6 auf 8 Wochen 100 %ige Entgeltfortzahlung setzt nach der neuen Rechtslage schon nach Vollendung des ersten Dienstjahres ein, und nicht erst nach 5 Dienstjahren.

 
Arbeitslosenversicherung - neue Staffelung bei Niedrigentgelt PDF Drucken E-Mail

Durch eine aktuelle Gesetzesnovelle werden die Grenzbeträge für „Niedrigeinkommen“ ab 1. Juli 2018 angehoben, was bei den dadurch betroffenen Arbeitnehmern zu einer niedrigeren Arbeitslosenversicherung, und damit zu einem höheren Netto, führen wird.

Der Arbeitnehmeranteil zur Arbeitslosenversicherung reduziert sich bei einem monatlichen Bruttomonatsentgelt
von bis zu € 1.648,00 auf 0 %,
von € 1.648,01 bis € 1.798,00 auf 1 %,
von € 1.798,01 bis € 1.948,00 auf 2 %.

Ab einem Bruttomonatsentgelt von € 1.948,01 gilt der normale Beitragssatz von 3 %.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 14